Zahnsanierung bei Hund und Katze

Regelmäßiges Zähneputzen ist von essentieller Bedeutung um Paradontities vorzubeugen

Tierzahnarzt

Zahnsanierung bei Hund und Katze

Studie

Neuste Forschungsergebnisse des Royal Veterinary College verdeutlichen die weite Verbreitung von Parodontitis bei Hauskatzen. Die betreffende Studie hebt die essentielle Bedeutung regelmäßigen Zähneputzens hervor, um dieser Krankheit präventiv entgegenzuwirken. Die Ergebnisse verdeutlichen, dass das Alter ein wesentlicher Faktor für das Krankheitsrisiko darstellt. In der Stichprobe zeigten etwa 15,2 % der untersuchten Katzen Anzeichen von Parodontitis. Bestimmte Rassen wie Siamesen, Maine Coon und Britisch Kurzhaar wiesen erhöhte Prävalenzen auf. Ein höheres Alter korrelierte mit einem gesteigerten Risiko. Parodontitis wiederum erhöht das Potenzial für das Auftreten anderer gesundheitlicher Probleme. Eine effektive Prävention erfordert konsequentes Zähneputzen sowie regelmäßige tierärztliche Untersuchungen. Obwohl spezielle Diäten unterstützend wirken können, sollten sie nicht das gründliche Zähneputzen ersetzen.

Zahnsanierung

Vor der Zahnsanierung sollte Ihr Hund nüchtern sein, um das Risiko von Erbrechen während der Narkose zu minimieren. Die Behandlung umfasst Röntgenbilder, Entfernung von Zahnstein, Reinigung, mögliche Zahnentfernung und andere Behandlungen. Nach der Behandlung erhält Ihr Hund Schmerzmittel und Antibiotika. Kosten und Dauer variieren je nach Zustand des Gebisses.

Im Vorfeld der Zahnsanierung bitten wir Sie, Ihren Hund nüchtern in unsere Tierarztpraxis zu bringen. Diese Vorbereitung ist von essenzieller Bedeutung, da eine Narkose für die Zahnsanierung erforderlich ist und ein leerer Magen die Wahrscheinlichkeit von Erbrechen minimiert. Innerhalb einer Narkose stellt Erbrechen ein erhebliches Risiko dar!

Während der Narkose werden präzise Röntgenbilder der Zähne und Kieferknochen erstellt und die Zähne mittels Sonde untersucht. Diese diagnostische Methode ermöglicht uns eine genaue Bewertung des Zustandes der Zähne sowie die Identifizierung von eventuell verborgenen Problemen und Fehlstellungen.
Die eigentliche Zahnsanierung umfasst das gründliche Entfernen von Zahnstein durch Ultraschall, eine sorgfältige Reinigung der Zahnfleischtaschen und das Polieren der Zahnflächen.

Im Falle von beschädigten Zähnen oder festsitzenden Milchzähnen, insbesondere bei Hunden mit kurzen Schnauzen, werden die betroffenen Zähne entfernt. Bei uns sind vielfältige Behandlungsoptionen verfügbar, darunter Wurzelbehandlungen und sogar Hundezahnspangen.

Nach Abschluss der Zahnsanierung werden bei Bedarf zusätzliche Röntgenaufnahmen gemacht, um sicherzustellen, dass keine Wurzelreste verbleiben, die zu späteren Entzündungen führen könnten. Ihr Hund wird mit schmerzlindernden und antibiotischen Medikamenten versorgt und die Anweisungen für die Heimmedikation werden von uns klar erläutert.

Sobald Ihr Hund vollständig aus der Narkose erwacht ist, können Sie ihn mit nach Hause nehmen. Wir geben Ihnen detaillierte Empfehlungen zur Ernährung und besprechen mögliche Nachkontrollen.
Unmittelbar nach der Zahnsanierung ist es üblich, dass Ihr Hund empfindliches Zahnfleisch hat und möglicherweise Berührungen im Maulbereich meidet. Dieses Verhalten wird sich jedoch im Verlauf der Genesung kontinuierlich verbessern.

Die Kosten und Dauer einer Hundezahnsanierung variieren je nach Zustand des Gebisses, Aufwand der Behandlung, Narkosefähigkeit und Fitness des Hundes. Wir besprechen die Kosten daher individuell mit Ihnen, basierend auf dem Zustand der Zähne und den Ergebnissen des Zahnröntgens. Tierärztliche Leistungen werden gemäß der Gebührenordnung für Tierärzte abgerechnet, basierend auf dem Aufwand und der Schwere des Eingriffs.

Zahnreinigung

Als verantwortungsbewusster Tierhalter ist regelmäßige Maulhygiene für Ihren Hund entscheidend, da bis zu 85% der Hunde unter Zahnstein leiden, was zu Parodontitis führen kann. Es ist ratsam, junge Tiere frühzeitig an Maulpflege zu gewöhnen und den Zahnstatus jährlich vom Tierarzt überprüfen zu lassen. Die effektivste Methode zur Entfernung von Plaque und Zahnstein ist eine mechanische Reinigung mit einem Ultraschallgerät, gefolgt von Politur und Versiegelung. Regelmäßige Zahnreinigungen helfen, Zahnbelag vorzubeugen, und unsere Praxis bietet umfassende Beratung für eine erfolgreiche Durchführung.

Für Sie als verantwortungsbewusster Tierhalter ist die regelmäßige und gründliche Maulhygiene ihres geliebten Vierbeiners entscheidend. Bis zu 85 % der Hunde leiden unter Zahnstein, verursacht durch die Ablagerung von Zahnbelag. Dieser Prozess kann zu einer Lockerung des Zahnhalteapparates führen, begleitet von einem Schwund des Knochens und im schlimmsten Fall zum Zahnausfall. Die daraus resultierende Erkrankung, die Parodontitis, ist die häufigste Zahnerkrankung bei Hunden.

Es ist daher ratsam, bereits junge Tiere an eine regelmäßige Maulpflegeroutine zu gewöhnen, um langfristig die Zahn- und Mundgesundheit zu fördern. Ergänzend dazu ist es empfehlenswert, den Zahnstatus Ihres Haustiers jährlich im Rahmen der tierärztlichen Vorsorgeuntersuchung überprüfen zu lassen.

Die wirksamste Methode, Plaque und Zahnstein zu entfernen, besteht in der vorsichtigen mechanischen Reinigung der Zahnoberfläche. Unsere Praxis verwendet ein spezielles Ultraschallgerät, um Beläge gründlich zu entfernen. Dies betrifft nicht nur den sichtbaren Zahnbelag, sondern auch Bereiche unter dem Zahnfleisch und in den Zahnfleischtaschen. Die Behandlung schließt mit einer sorgfältigen Politur und einer Versiegelung ab, was die Bildung neuer Zahnbeläge verlangsamt und die Zähne umfassend schützt.

Um Zahnbelag vorzubeugen, empfehlen wir eine regelmäßige Zahnreinigung bei Ihrem Haustier, auch nach einer professionellen Zahnreinigung. Unsere ausführliche Beratung unterstützt Sie dabei mit Tipps und Tricks für eine erfolgreiche Durchführung.

Zahnprobleme beim älteren Hund

Für ältere Hunde ist eine Zahnsanierung wichtig, da Zahnprobleme den gesamten Organismus beeinträchtigen können. Moderne Narkosetechniken ermöglichen sichere Eingriffe, obwohl ein Restrisiko besteht. Vernachlässigen Sie Zahnprobleme nicht, sondern besprechen Sie diese mit uns. Eine konsequente Zahnhygiene im gesamten Hundeleben verbessert nicht nur die Lebensqualität, sondern verringert auch das Risiko größerer Eingriffe im Alter.
Für Besitzer älterer Hunde stellt sich oft die Frage, ob eine Zahnsanierung im fortgeschrittenen Alter empfehlenswert ist oder ob die Narkose ein Risiko darstellt.

Es ist wichtig zu betonen, dass Zahnschmerzen bei Tieren nicht unterschätzt werden sollten. Zahnprobleme können den gesamten Organismus beeinträchtigen: Neben den schädlichen Bakterien im Maul können Zahnbeschwerden zu Appetitlosigkeit und Verdauungsproblemen führen, was die Gesundheit zusätzlich gefährdet. Daher sollte das Vernachlässigen von Zahnproblemen bei älteren Hunden vermieden werden.
Die Narkosetechniken haben sich in der jüngeren Vergangenheit erheblich weiterentwickelt und ermöglichen auch bei älteren Hunden sichere Eingriffe. Trotz des immer vorhandenen Restrisikos ist eine Narkose für eine gründliche Zahnsanierung unerlässlich. Diese wird von uns jedoch sehr sorgfältig durchgeführt und ihr Hund während der gesamten Operation durchgängig und aufmerksam überwacht! Die notwendigen Manipulationen im Maulbereich können bei wachen Tieren nicht durchgeführt werden.

Wenn Sie Bedenken wegen Zahnproblemen bei Ihrem älteren Hund haben, ist es ratsam, diese in einer ausführlichen Konsultation mit uns zu besprechen. Gemeinsam können wir die optimale Herangehensweise für Ihren vierbeinigen Gefährten festlegen.

Hervorzuheben ist, dass eine konsequente Zahnhygiene über das gesamte Hundeleben hinweg nicht nur das Risiko größerer Eingriffe im Alter verringert, sondern auch das allgemeine Wohlbefinden und die Lebensqualität Ihres Hundes positiv beeinflusst.

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Dr. Braun und sein Team sind sehr nett und kompetent und auch im Notfall“

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